Ja, so schnell kann das gehen, wenn man keinen guten Start in die Playoffs erwischt. Zumindest was die Ergebnisse angeht, sind die Mavs schlecht gestartet und liegen bereits 0:2 gegen die OK City Thunder zurück. Wenn man sich die Spiele mal genauer anschaut, waren die Mavs zweimal ziemlich nah dran. Am Ende enschied jeweils nur ein Play mehr für OKC. Auf der einen Seite ist das keine schlechte Leistung gegen dieses dominante Team, auf der anderen Seite ist es aber auch ärgerlich, da man jede Chance gegen sie nutzen muss. Deshalb glaube ich auch, dass Dallas den Kürzeren zeihen wird. Mindestens eines dieser ersten beiden Spiele hätte geklaut werden müssen.
Das NBA All Star Weekend 2012
Mit etwas Verspätung will auch ich meinen Senf zum NBA All Star Game 2012 abgeben, das am letzten Wochenende in Orlando, Florida stattgefunden hat.
Das All Star Team East hat bereits vor Spielbeginn klar gemacht, dass es sich hierbei um eine absolute Showveranstaltung handelt und ist unter Hip Hop Klängen, in stylischen Trainingsanzügen und mit lockeren Moves in die Halle einmarschiert.
Auch das Endergebnis von 152:149 macht die Stellung des All Star Games mehr als deutlich.
Western Conference All-Stars 2012
So, nachdem wir nun gestern bereits einen Blick auf die Eastern Conference All-Stars werfen konnten, hier nun die Jungs aus dem Westen. Vom Papier her sehe ich leichte Vorteile im Osten. Andrew Bynum zum ersten Mal dabei und gleich in der Starting Five ist natürlich eine tolle Sache für ihn. Ich mag ihn trotzdem nicht. Seit seinem miesen Foul (siehe unten) gegen JJ Barrea letztes Jahr in den Playoffs hat er einen sehr schweren Stand bei mir.
Eastern Conference All-Stars 2012
Übermorgen beginnt das jährliche All-Star Weekend in der NBA. Zeit sich einmal den jeweiligen Teams zu widmen. Heute schauen wir uns mal die Eastern Conference an. Wie immer wurden zunächst die Starting Five durch ein Zuschauer-Voting ermittelt. Die Auswechselbank wird dann jeweils von den NBA Coaches aufgefüllt.
Starting Five:
Carmelo Anthony, Lebron James, Derek Rose, Dwayne Wade, Dwight Howard
Bench:
Chris Bosh, Luol Deng, Roy Hibbert, Andre Iguodala, Joe Johnson, Paul Pierce, Deron Williams
Die Woche des Jeremy Lin
In Big Apple tut sich was. Nachdem der Start in die neue Saison doch eher mäßig war, scheint sich nun wirklich etwas zu bewegen bei den Knicks. Verantwortlich dafür ist Jeremy Lin. Selbst Insidern bisher kaum bekannt dreht das New Kid on the Block mächtig auf. In den letzten 4 Spielen erzielte Lin im Schnitt knapp 30 Punkte und 8 Assists inklusive eines Double Doubles in Washington gegen die Wizards. Gegen die Lakers schaffte er es erstmals in die Starting Five der Knicks und zahlte das Vertrauen mit 38 Punkten zurück. Schaut man sich seine Aktionen so an, scheint er recht fix zu sein und antizipiert oft Lücken, die ihn dann zum Korb ziehen lassen. Beim Abschluss scheint er dann auch nicht wirklich Angst vor den großen Jungs zu haben und dank seiner guten Balance hat er schon so manches wildes Ding noch rein gemacht. Wirkt irgenwie alles ein wenig unkonventionell aber dafür nicht weniger spektakulär.
Dwight Howard mit Gala gegen Miami
Ein interessantes Spiel fand letzte Nacht in Orlando statt, als die dort ansässigen Magic auf die Heat aus Miami trafen. Auf dem Papier sieht das eigentlich nach einer klaren Angelegenheit aus – auch wenn auf Seiten der Magic ein Dwight Howard zu finden ist. Natürlich kam es anders. Die Magic gewannen dank einer Galavorstellung von Superman Howard und Ryan Anderson.
Howard sammelt 24! Bretter
Wie ich bereits in einem meiner vorherigen Artikel geschrieben habe, lassen die Heat sehr viele Distanzwürfe zu. Im Umkehrschluss sollte man meinen, dass sie unter dem Korb so dominant sind, dass diese Schwäche ausgeglichen werden kann. Mhm, gegen die Magic scheint das nicht wirklich funktioniert zu haben. So sammelte Howard unglaubliche 24 Rebounds und 17 davon in eigener Defense also gegen die dominate Offense der Heat. Großer Sport!
Top 10 Dunking Point Guards
Heute gibt’s die Top 10 Dunking Point Guards. Natürlich kann man sich ewig über die richtige Reihenfolge streiten aber ich finde die Zusammenstellung wirklich gut. Platz 1 mit Nate Robinson ist natürlich auch wenig überraschend. Ziemlich gut finde ich die Tatsache, dass auch ein paar meiner Lieblingsspieler dabei sind. So findet ihr im Video Szenen von K.J. alias Kevin Johnson. An den Dunk ins Gesicht von Hakeem “The Dream” Olajuwon kann ich mich noch sehr gut erinnern – legendary. Spud Webb ist übrigens auch dabei. Er gehört ja neben Kryptonate zu den Aufbauspielern, die sogar den Slam Dunk Contest beim All Star Weekend gewinnen konnten. Lezterer gewann gleich dreimal und sprang sogar in einem Jahr über seinen berühmten Vorganger Webb. Mein absoluter Lieblingsdunk in diesem Video ist allerdings das Teil von Derrik Rose bei 1:30. Enjoy…
Dallas Mavericks vor dem Westschlager
Heute Nacht steigt nun glaube ich zum dritten Mal in dieser Saison das Duell aus dem Conference Final der letzten Saison. Bisher steht es m.E. eins zu eins. Nachdem die Mavs das erste Duell gewinnen konnte, gab’s ja ne bittere Pleite im letzten Spiel als Durant den Dreier versenkte. Die City Thunder sind wirklich gut drauf. Ich denke, das Potenzial konnte man auch schon im letzten Jahr in den Playoffs gut sehen. Die Mavs waren einfach zu clever und Nowitzki zu überragend in der Serie.
Dirk zurück aber noch nicht der Alte
D-Wade meldet sich gegen die Knicks zurück
Nachdem Dwayne Wade nun sechs Spiele wegen einer Knöchelverletzung aussetzen musste, hat er sich gegen die Knicks eindrucksvoll zurückgemeldet. Er trug mit 28 Punkten wesentlich dazu bei, dass das Eastern Conference Duell gegen New York an Miami ging. Wenn man sich das Game Recap anschaut, landet man wirklich in einem Highlight Film, bestehend aus Fast Breaks, Eins gegen Eins Dunks und Alley Oops. Ich bin kein Fan der Heat, aber die athletischen Fähigkeiten von James und Wade suchen wirklich ihres gleichen. Momentan kann ich mir außer den Chicago Bulls nicht wirklich ein Team im Osten vorstellen, was eine Best-of-Seven Serie gegen die Heat gewinnen kann. Auf der anderen Seite hätten ja auch nicht viele den Mavs den Sieg in den Finals zugetraut. Und wenn man ganz genau hinschaut, läuft auch bei den Heat noch nicht alles perfekt. In Sachen Fast Break und unter den Körben sehe ich kaum Steigerungspotenzial aber gegen New York hat das Team beispielsweise 43!, ich wiederhole 43!, Dreipunkteversuche zugelassen. Das ist Franchise-Negativrekord. Trifft man da auf Sharpshooter wird’s eng. Gleichzeitig bekommt Miami nur 10 Dreierversuche und macht davon ganze zwei. Das war schon gegen Dallas in den Finals eine große Schwäche. Was haben Wade und James da die Lampen ausgeschossen.
NBA Legends: Chris Mullin
Chris Mullin ist für mich nach all den Jahren immer noch einer meiner Lieblingsspieler. Das liegt nicht nur daran, dass er u.a. für die Golden State Warriors gespielt hat, welche ich in jungen Jahren immer ganz toll fand. Nein, besonders in Erinnerung ist mir sein unglaublich lockeres Handgelenk geblieben. Es gibt meines Erachtens nur ganz, ganz wenige Spieler, die mit so einem unglaublichen Touch aufwarten können. Natürlich hat ihn auch die Tatsache, dass er ein Linkshänder war, zu etwas mehr Einzigartigkeit verholfen. Wenn man so ein wenig über Chris liest, weiß man vorher der aus Brooklyn-New York stammende Athlet seinen Touch hatte – Practice, Practice und noch mal Practice. Anscheinenend hat der Mann während seiner Highschool-Zeit wohl so einige Nächte im Gym verbracht. Geschadet hat es ihm offensichtlich nicht.
